SoulMastery Blog Warum gehen wir nicht einfach der Tätigkeit nach, die uns erfüllt

Warum wir nicht einfach der Tätigkeit nachgehen, die uns erfüllt?

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Was hält uns eigentlich wirklich davon ab einfach jeden Tag das zu machen, was uns erfüllt und uns Freude schenkt? Ich bin dieser Frage nachgegangen. Denn bereits als Kind hatte ich das starke Bedürfnis frei sein zu wollen. Ich wollte schon immer das machen, wozu ich Lust hatte und mir nicht von anderen Menschen sagen lassen, was ich zu tun und zu lassen habe. Ich wollte selbst meine eigenen Erfahrungen sammeln. Während meiner späteren Tätigkeit in einer deutschen Großbank habe ich sehr stark wahrgenommen, dass die meisten Menschen um mich herum ihren Job eigentlich gar nicht mögen. Sie gehen ihm trotzdem jeden Tag nach, wegen des Geldes, aufgrund von Ängsten, Sorgen oder einfach aus Bequemlichkeit, weil sie es nicht wagen aus alten Gewohnheiten auszubrechen. Durch mein Umfeld bekam ich so immer mehr den Eindruck, dass viele Menschen das Leben als eine Last sehen – eine spürbare Schwere umgibt sie.

Das Leben als Last?

Das Leben gilt es sozusagen zu bewältigen. Ängste und Sorgen gilt es zu meistern, dagegen anzukämpfen. Getrieben von Ängsten und Sorgen, äußeren Bedingungen, anderen Menschen, einem in der Gesellschaft als lohnenswert erachteten Jobtitel und der Aussicht auf ,,Mehr‘‘ gehen sie tagtäglich einer Tätigkeit nach, die ihnen eigentlich gar keine Freude bereitet. Im Kopf legen sie sich Denkmuster zurecht, wie: ,,Wenn ich so und soviel Geld gespart habe, dann kann ich endlich das machen, was mir wirklich Spaß macht.“, ,,Dann, wenn ich in Rente bin, genieße ich das Leben.“, ,,Das Leben ist eben von äußeren Bedingungen bestimmt. Da kann ich selbst nichts ändern.‘‘ Wir erlauben es uns nicht genau jetzt das zu machen, was uns Spaß macht und bereits in diesem Moment glücklich zu sein. Blind folgen wir unbewussten Treibern und Ängsten.

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Der Lauf nach dem Geld

Ich habe mich selbst gefragt, was liegt hinter diesen Ängsten und Sorgen verborgen. Muss ich ihnen folgen oder kann ich auch einfach das tut, was mich glücklich macht? Das von mir als Kind empfundene Bedürfnis nach Freiheit versuchte ich zunächst im Geld zu finden. Ich dachte ich könne mir die Freiheit mit Geld erkaufen. Geprägt von unserer Gesellschaft, die mir immer wieder indirekt eingeprägt hatte, dass man mit Geld frei sein könne und alles haben können, was man wolle, bin ich viele Jahre meines Lebens dem Geld nachgelaufen. Getrieben vom Geld habe ich entsprechend meine Entscheidungen getroffen. Dabei geriet völlig ins Hintertreffen, was mir wirklich Freude bereitet. An erster Stelle entschied ich danach, was es mir bringe, wenn ich diese oder jene Entscheidung treffe. Im ersten Moment begründete ich dies natürlich nicht mit dem Argument Geld. Wenn ich allerdings ehrlich zu mir selber war, wusste ich, dass es das Geld war, was mich ritt. Innerlich redete ich mir natürlich ein, dass es das war, was mich glücklich machte. Ich redete es mir so lange ein bis ich es selbst glaubte.

Bis ich irgendwann in meinem Leben an den Punkt kam, an dem ich alles hatte, was ich mir jemals gewünscht hatte. Ich konnte mir jegliche materiellen Gegenstände kaufen, die ich wollte, ich hatte alle Reisen gemacht, die ich mir vorgestellt hatte … und nun?

Ich fühlte mich so unfrei und unglücklich wie niemals zuvor.

Ich erkannte, dass ich mich getrieben von Ängsten und dem inneren Antrieb nach Freiheit, der mich zum falschen Schluss führte, völlig von dem entfernt hatte, was mir eigentlich Spaß macht, was mir Freude im Leben schenkt. Ich war völlig daran vorbeigelaufen das Leben zu genießen – das Leben war zu einer Last für mich geworden.

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Das Leben genießen

Als ich das verstanden hatte, war mir klar, dass ich es war, die etwas daran ändern konnte. Das ich mich aufgrund meines eigenen Mindsets gerade in diesem Umfeld befand. Ich stellte mir die Frage, was mir eigentlich wirklich im Leben Freude bereitet, was ich tun würde, wenn ich kein Ziel im Hinterkopf hätte, dass ich damit verfolgen würde – einfach der Freude an der Tätigkeit wegen. Ich hatte auf dem Weg völlig vergessen, was mir überhaupt Freude im Leben bereitet. Alles war zu einer Pflichtübung geworden. Ich wusste überhaupt nicht mehr, wie ich mich entspannen konnte, nichts machen konnte, das Leben genießen konnte, was mir überhaupt Spaß machte. Sobald ich mich einmal ausruhte, hatte ich sogar ein schlechtes Gewissen. Mein Ehrgeiz erlaubte es mir nicht mich auszuruhen, mir Zeit zu lassen. Ich beschloss mich auf die Suche nach mir selbst zu begeben. Während dieser Reise machte ich verschiedene Grenzerfahrungen und entdeckte die Meditation. Ich lernte, dass das Leben keine Last ist. Es liegt an mir es zu genießen. Ich kann jeden Tag das machen, was mir Spaß bringt und Freude bereitet, ich muss es nur tun. Kein anderer Mensch ist dafür verantwortlich. Ich bin es selbst. Ich bin es, die ihr Leben gestaltet. Ich bin nicht so sehr abhängig von äußeren Bedingungen, wie ich es glaubte. Wege bahnen sich neu, wenn ich die Chance dazu gebe. Das Leben ist keine so ernste Angelegenheit, wie ich glaubte, keine Last, der ich unterliege. Das Leben ist ein Spiel, was es zu genießen gilt. Ich entscheide selbst, wie ich es gestalte, ob ich jeden Tag tanze oder mich von Sorgen und Ängsten überwältigen lasse. Ich kann meinen eigenen Weg gehen und frei sein. Die Freiheit entspringt allerdings meinem Inneren. Wirkliche Freiheit kann nicht durch äußere Bedingungen geschaffen werden. Sie entspringt in mir selbst. Ich erlerne die Kunst des Lebens neu und entdecke, welches unheimliche Potential in mir selbst steckt. Ich hatte mir nur nie selbst erlaubt es zu verwirklichen.

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