Meditation in den Alltag integrieren

SOULMASTERY

Viele fragen mich, wie sie Meditation nachhaltig in ihren Alltag integrieren können. Sie haben ggf. bereits erste Erfahrungen mit dem Thema gemacht, einen Workshop besucht und einige Meditationstechniken kennengelernt, schaffen es aber nicht die Meditation langfristig in ihren Alltag zu integrieren. Gerne möchte ich meine Erfahrungen teilen, die für dich vielleicht neue Anregungen und Ideen sein könnten, wie du die Meditation in deinen Alltag integrieren kannst. Denn eines ist klar – wir haben alle einen vollgepackten Arbeitsalltag, indem es zumeist schwierig ist, sich die Zeit für sich selbst zu nehmen. Ein Termin jagt den anderen. Nach dem stressigen Arbeitstag wartet auf viele von uns die Familie, Kinder und Freunde, mit denen wir auch gerne Zeit verbringen möchten. Wir haben Hobbies, denen wir in unserer Freizeit gerne nachgehen. Zusätzlich kommen dann noch Haushaltsaufgaben und zahlreiche weitere Erledigungen, die wir denken unbedingt machen müssen, hinzu. Wo ist hier also noch Platz für Meditation?

Meditation in den Alltag integrieren SoulMastery Meditation Achtsamkeit München

Eines gleich vorweg – ich habe nicht die Zauberformel und kann dir keine zusätzliche Zeit schenken. Für mich ist ganz klar – du musst dir selbst die Zeit für Meditation einplanen und auch nehmen. Es wird dich niemand von außen dazu bringen dir diese Zeit einzuräumen. Das liegt an dir selbst. Mir selbst über diesen Umstand klar zu werden, war für mich der erste große Schritt. In dieser Hinsicht kann es sehr hilfreich sein, dir einen ,,Meditationstermin‘‘ regelmäßig in deinem Kalender einzuplanen. Diese Zeit ist dann für dich blockiert und du vergisst die Regelmäßigkeit im stressigen Tagesablauf nicht. Mir hilft es sehr, mir für die Meditation eine feste Tageszeit, zu der ich immer meditiere, einzuplanen. Das heißt, ich setze mich immer zur gleichen Tageszeit an den gleichen Ort zum Meditieren. Die Meditation wird so zu einem festen Bestandteil in meinem Tagesablauf. Wichtig ist es, auch die Personen, mit denen du zusammenwohnst, darüber zu informieren, dass du in dieser Zeit für dich sein möchtest, damit dich niemand unterbricht. Was am Anfang eventuell auf etwas Widerstand stößt, wird sich nach und nach etablieren. Wir sind es oftmals nicht gewohnt oder tun uns schwer damit, klare Grenzen zu stecken und aktiv Zeit für uns einzufordern, da wir nicht unhöflich sein möchten oder andere nicht zurückweisen wollen. Dabei ist es so unglaublich wichtig, dass wir uns die Zeit für uns nehmen. Aus meiner Erfahrung kann ich nur sagen, dass die Familie, Kinder oder Freunde anfangs vielleicht etwas skeptisch sein können, allerdings schnell merken, dass du, wenn du regelmäßig Zeit für dich und die Meditation hast, sehr viel ausgeglichener, entspannter, gesünder und glücklicher bist, so dass sich dies wiederum positiv auf dein Umfeld auswirkt. Du wirst erfrischter sein und deiner Familie viel mehr Aufmerksamkeit schenken können, da du mit deinen Gedanken nicht noch bei der Arbeit bist, während du beispielsweise mit deinen Kindern spielst. Meditation hilft dabei Erlebtes zu verarbeiten und so mehr Freiraum in deinem Kopf zu schaffen.

Wie viel Zeit benötigt die Meditation im Alltag?

Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, fange lieber mit kleinen Schritten an und nehme dir nicht zu viel vor, denn dann ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass du demotiviert bist nach einer gewissen Zeit, da du deine selbst gesteckten Vorgaben nicht umsetzen kannst. Ich habe mit einer 10 – minütigen Meditationssession morgens nach dem Aufstehen angefangen. Immer direkt nach dem Aufstehen habe ich mir 10 Minuten lang für die Meditation Zeit genommen. Ich habe mir einen Platz in meiner Wohnung ausgesucht, den ich immer zur Meditation nutze. So etabliert sich eine gewisse Routine im Alltag. Meditiere jeden Morgen 10 Minuten lang zu einem Zeitpunkt, der für dich gut in den Tagesablauf passt, für 21 Tage. Nach 21 Tagen kannst du dann entscheiden, ob dir die 10 Minuten ausreichen oder du dir mehr Zeit für die Meditation nehmen willst. Ich persönlich habe festgestellt, dass ich durch die Meditation so viel effizienter und leistungsfähiger werde, dass ich andere Aufgaben im Tagesablauf sehr viel schneller erledigen kann, so dass mit der Zeit automatisch mehr Zeit bleibt, in der ich meditieren kann. Durch die Meditation habe ich außerdem gelernt besser zu priorisieren. Ich bin sehr viel fokussierter geworden und mir ist mehr und mehr klar geworden, was mir wirklich wichtig im Leben ist, für welche Aktivitäten ich gerne Zeit investiere und für welche nicht.

Aufgrund meiner Erfahrungen lohnt es sich für mich immer, mir die Zeit für die Meditation zu nehmen. Es ist vielmehr so – je gestresster ich mich fühle, desto mehr Zeit sollte ich mir für die Meditation nehmen. Fange also klein an und von Zeit zu Zeit wird sich Meditation in deinem ganzen Leben ausbreiten. Das heißt nicht unbedingt, dass du stundenlang in Stille zu Hause in einer Ecke sitzt. Nein – Meditation ist nicht nur das stille Sitzen im Zazen. Du kannst meditieren, während du gehst, während du isst, während du in den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit fährst, ja sogar während du arbeitest. Doch das ist eine höhere Schwierigkeitsstufe. Es lohnt sich klein anzufangen und dir die Möglichkeit zu geben, dass die Achtsamkeit sich langsam in deinem Leben ausbreiten kann. Fange also mit 10 – 20 Minuten am Tag (kann z.B. auch 10 Minuten morgens und 10 Minuten abends sein) an. Nach meiner Erfahrung ist die Regelmäßigkeit der Meditationssessions viel wichtiger als die letztendliche Dauer. Nehme dir regelmäßig, am besten täglich, die Zeit zum Meditieren. Dadurch kannst du dich intensiv beobachten. Kontinuität ist ein wichtiger Faktor.

Ein Tagesworkshop zum Thema Meditation ist sehr intensiv und es passiert vieles im Inneren. Viele Veränderungen können dadurch angestoßen werden. Meine Erfahrung zeigt, dass es sich lohnt insbesondere nach einem Tagesworkshop regelmäßig dranzubleiben. Tiefgreifende Veränderungen passieren zumeist nicht an einem Tag. Es wurde nachgewiesen, dass es 21 Tage dauert, bis sich eine neue Gewohnheit formt. In einem Tagesworkshop gebe ich gerne Meditationstechniken an die Hand, die die Teilnehmer dann selbst in ihrem Alltag weiter nutzen können. Nach meiner Erfahrung kann eine nachhaltige Veränderung in den meisten Fällen nach 21 Tagen erfolgen. Deshalb habe ich mich dazu entschlossen auch berufsbegleitende Programme anzubieten, die sich über einen Zeitraum von 21 Tagen erstrecken. Diese Programme geben einen Rahmen, in dem eine nachhaltige Veränderung, ähnlich zu einem längerfristigen Retreat, erfolgen kann. Für mich ist ein Intensivworkshop oder Programm eine hervorragende Möglichkeit, um tief in gewisse Themen einzusteigen und sich selbst die Möglichkeit zu eröffnen, sich in diesem Zeitraum noch intensiver, als im Alltag mit sich selbst zu beschäftigen, ersetzt für mich allerdings nicht die regelmäßige Meditationspraxis. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass eine Kombination von Beidem sehr schnell nachhaltige Veränderungen bewirken kann. Diese sind selbstverständlich bei jeder Person individuell und können daher nicht verallgemeinert werden, daher kann ich nur aus meiner Erfahrung sprechen und meine Erlebnisse teilen. Ich habe sehr viele Meditationstechniken kennengelernt, die nicht unbedingt viel Zeit im Alltag benötigen und perfekt Leerlaufzeiten, wie z.B. die tägliche U-Bahn Fahrt ausfüllen, ohne dass von außen unbedingt ersichtlich ist, dass ich gerade meditiere. Diese teile ich sehr gerne mit dir. Ich begleite dich auf deinem individuellen Weg und unterstütze dich mit Meditationstechniken, die dich ansprechen, völlig befreit von einem religiösen Kontext. Ich würde mich sehr freuen, wenn du deine Erfahrungen diesbezüglich mit mir teilst.

Wir helfen dir gerne bei der Umsetzung: www.soulmastery.de

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