Karma, Navigation und das Leben

SOULMASTERY

Wir verstehen Karma oft als ein positives Konzept, welches unsere “guten” Taten belohnt und “schlechte” bestraft. Das ist auch soweit ganz nett, hat allerdings wenig damit zu tun, was Karma wirklich ist. Das eigentliche Konzept geht wesentlich tiefer und ist uns weitestgehend unbekannt und auch im Alltag irgendwo egal. Das sollte es aber nicht sein, denn das ursprüngliche Konzept kann uns durchaus immer noch dabei helfen das Leben und einiges mehr besser zu begreifen. Das Konzept ist alt und die Anwendbarkeit alter Ideologien und Gedanken ist oft schwierig und Bedarf Brücken. Hier ist also ein Versuch einer solchen Brücke mit Metaphern und Bildern.

Stellt euch vor, dass ihr aus einem bestimmten Grund und mit einem bestimmten Sinn auf diese Welt (wieder)gekommen seid. Stellen wir die Frage nach dem “woher” zunächst mal zurück. Was wichtiger ist, ist die Frage nach dem “wozu” für diese Betrachtung. Zur Veranschaulichung reduzieren wir die daraus entstehenden Möglichkeiten auf eine binäre Auswahl

  1. Zufall
  2. Einen definierten Sinn/Ziel/Idee/Mission

Wenn wir nun 1) unterstellen ist die ganze Fragestellung obsolet und wir sind einfach nur eine Masse im All, die zufällig angefangen hat zu Denken. Wenn wir aber nun 2) aufgreifen und damit “in line” mit allen Weltreligionen und der großen Masse der Philosophen gehen, fragt man sich unweigerlich was das in dem einzelnen Falle ist. Während das nur jeder einzelne für sich herausfinden kann und sollte (was ein Thema für sich ist), stellen wir uns diese Mission auf dieser Welt als eine Linie vor, die zwischen Geburt (t0) und Tod (tx) verläuft. Zur stilisierten Betrachtung stellen wir diese Mission nun wirklich als Linie dar, die sie auf keinen Fall ist (dazu später mehr). Für die erste Abbildung ist sie aber nun erst ein Mal eine schwarze Linie zwischen (t0) und (tx)

Die rote Linie in der Abbildung stellt den tatsächlichen Lebenswandel eines Menschen dar. Zur Stunde der Geburt fallen die beiden Graphen noch zusammen und so auch zum Ende des Lebens, denn diese beiden Punkte sind ohne Ego und Konditionierung. Zumeist verläuft unser Leben in etwa, wie die rote Linie im Verhältnis zu dem, wozu wir hergekommen sind. Natürlich ist nicht jeder ein Künstler, oder Athlet, oder spiritueller Führer und kann seiner Berufung direkt nachgehen. Genauso wenig ist aber auch hier um Zinsen zu erheben, oder Powerpoint und Excels zu basteln, oder Papiere zu verwalten. Die meisten Menschen sind sich häufig nicht mal im Klaren, was ihre wahre Bestimmung sein könnte. Daher verlaufen die üblichen Bahnen über Schule, Ausbildung/Uni, Beruf, Familie und Rente irgendwo an den wahren Gaben, Talenten und Interessen vorbei. Die meisten Menschen mögen ihre Arbeit nicht mal wirklich, einige glückliche können sich für diese begeistern und ggf. auch dann mögen lernen, sehr wenige lieben ihre Arbeit. Das zeigt, dass die rote und schwarze Linie nicht in Einklang ist.

Nun wenn wir den ganzen Tag unsere Energie in etwas investieren, was nicht unserem Lebensziel und unserer Mission hier entspricht, erzeugen wir Spannungen. Spannungen sind leicht als Energie zu verstehen. Das ist die blau schraffierte Fläche zwischen der roten und schwarzen Linie. Diese Energie ist die Karma-Energie. Diese Energie ist weder gut, noch schlecht. Sie ist. Bzw sie baut sich auf, wenn man nicht seinen wahren Weg geht. Diese Energie dient dann dazu, dass wir wieder und wieder geboren werden. Sehr wahrscheinlich ist die Reinkarnation nicht 1:1 sondern Fragmente setzen sich zu einem neuen Bild zusammen, wie bei einem Kaleidoskop. Diese Energie ist jedoch nicht ganz gekapselt und kontrollierbar für nicht spirituelle Menschen und diese Energie hat immer wieder kleinere Ausbrüche (ähnlich wie Sonneneruptionen), welche sich dann im Leben als negative Zufälle manifestieren. Im schlimmsten Falle nehmen sie die Form von Krankheiten, oder Schicksalsschlägen an. Je weiter die Entfernung vom eigentlichen Sinn der Existenz, desto mehr Spannung und damit Energie. Findet man seine Bestimmung und Mission, löst man diese Spannung auf und nimmt damit der Reinkarnation in dieser Welt/Dimension die Energie und kann somit weiter gehen und in einer höheren Form existieren und hat nicht mehr die Notwendigkeit auf die Erde zurück zu kehren. Menschen, die wir klar in diesem Zustand beobachten können sind extrem erfolgreiche Künstler, Autoren und generell solche, die scheinbar Ihrer Leidenschaft nachgehen und ihren Traum leben. Sie sind ausgeglichen und glücklich, was man auch auf den ersten Blick schon sehen kann. Die Spannung und damit auch die Anspannung fehlt dort oft völlig. Das Leben fällt “leicht” und wir empfinden solche Leute oft als “Lebenskünstler”. Das hängt mit dem Umstand zusammen, dass das Leben in keinem Falle eine gerade Linie ist, wie oben zunächst schematisch dargestellt. Vielmehr muss man sich ein Schiff auf einem Weltmeer vorstellen. Wenn man kapiert hat, was die eigene Mission ist, nimmt man Kurs auf und schaut wie die Wellen und der Wind stehen.

Auf See sagt man, dass es keinen “falschen” Wind gibt, sondern nur falsche Segelstellung. So ist es dann die Aufgabe im Moment zu leben und zu fühlen, wie der Wind und die Strömung/Wellen stehen, sodass man seinen Kurs verfolgen kann. So nun kombinieren wir das Bild des Schiffs mit der stilisierten Grafik vom Anfang:

So wird sichtbar, dass wir Kapitäne unseres Schiffes sind, um in den Strömungen und Winden des Lebens unseren Weg zu gehen und dabei Spaß zu haben den Kurs zu halten und die Natur und die Elemente zu erleben. Natürlich gibt es manchmal Gegenwind und Seitenwellen und die Reise wird keine gerade Linie wie in der Skizze sein, aber solange das Boot den Kurs halten kann, ist das Universum mit uns. Die Energie, die sich sonst im karmischen Feld sammeln würde, ist nun in und mit einem und hilft dabei die Aufgaben zu meistern. Die negativen Synchronizitäten und “Zufälle” verwandeln sich in positive und schöpferische.

So, jetzt steht nur noch die Frage nach dem Kurs…. aber das ist eine längere Entdeckungsreise, auf der wir von soulmastery Dich gerne begleiten können, oder Dir den Weg dahin aufzeigen.

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