Ist das heutige Verständnis von ,,Coaching‘‘ noch zeitgemäß?

SOULMASTERY

Erfahrung zeigt, dass durch Nachahmung zwar gute Resultate erzielt werden können, doch willst du dich wirklich nur mit dem Mittelmaß begnügen? Das eigene Potential zu entfalten ist die einzige Möglichkeit nachhaltig herausragende Resultate zu erzielen – durch Selbsterkenntnis zu den eigenen Stärken finden und diese selbst entwickeln.

Jeder findet derzeit Posts dieser Art: „die wichtigsten Schritte zum Erfolg“, „die 7 Do To’s, um glücklich zu sein“, „3 Angewohnheiten der Macher“ … in allen sozialen Medien sind diese Auflistungen zu finden. Coaching Größen wie Gary Vee, Tony Robbins & Robin Sharma usw. erfreuen sich einer immer größeren Beliebtheit und empfehlen natürlich das selbstgenutzte Marketingtool weiter. Sie geben den Menschen standardisierte Handlungsmuster mit der entsprechenden Aussicht auf Erfolg & Glück an die Hand. In einer komplexen Welt ist das ein durchaus verlockendes Angebot, welches auch seine Daseinsberechtigung hat. Wenn man allerdings tiefergehende Veränderungen für Dimensionen jenseits des kommerziellen Erfolgs sucht, kann es sich lohnen auch tiefer in sich zu gehen.

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Warum das?

Mach nur dies und das und dann wirst du am „Ziel“ ankommen. Vielleicht sollten wir uns davor einmal bewusst machen, dass diese Handlungsmuster und Empfehlungen auf der subjektiven Empfindung bzw. auf der Erfahrung dieser Menschen beruhen, die die Handlungsmuster an die Hand geben. Sie haben bestimmte Erfahrungen in ihrem Leben gemacht und leiten daraus Regeln ab, die andere befolgen sollten, damit sie auch erfolgreich werden können. Da fühle ich mich etwas an meine Kindheit erinnert. Mütter neigen ja bekanntlich dazu schlaue Tipps und Ratschläge zur Lebensführung jeglicher Art auch ungefragt zu geben. Ich persönlich habe das schon als Kind gehasst. Kann ich nicht selbst rausfinden, was für mich gut ist? Muss ich blind den Tipps anderer folgen? Ich wollte das Leben selbst erfahren, bevor ich mir die Meinungen anderer aufzwingen ließ.

Dabei frage ich mich, wie ich selbst mein eigenes Potential entfalten soll, wenn ich andere nachahme. Ja, wenn ich alles befolge, was diese Person sagt, kann ich vielleicht wie sie werden. Aber will ich das denn wirklich? Will ich jemand anderes werden? Auch wenn ich diese Person noch so sehr mag oder diese Person meinem Ego so sehr mit dem wirtschaftlichen Erfolg imponiert.

Das eigene Potential ist das was wirklich zählt!

Mir geht es persönlich darum mein eigenes Potential zu entfalten und nicht jemand anderen nachzuahmen. Dazu kommt, dass alle Tipps und Ratschläge vergangenheitsbasiert sind. Das bedeutet all das, was dir diese Menschen an die Hand geben, basiert auf Erfahrungen der Vergangenheit. Wer sagt, dass es heute überhaupt noch gültig ist? In diesem Moment mag es perfekt gewesen sein so zu handeln, das muss aber trotzdem nicht auch für den jetzigen Moment gelten. Wenn das so wäre, dann würden wir annehmen, dass es keine Veränderung bezüglich der äußeren Bedingungen gibt. Das Leben ist allerdings dynamisch und ständig in Veränderung. Wir müssen lernen Entscheidungen aus dem Moment heraus zu treffen und hier können wir uns nur auf uns selbst, auf unsere eigenen innewohnenden Fähigkeiten und unsere Intuition verlassen. Da helfen uns keine (vielleicht sogar schon veralteten) Tipps und Ratschläge von außen.

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Nicht nur meckern, sondern neue Wege gehen!

Wir von SoulMastery schaffen durch unsere Workshops den Rahmen für jedes Individuum sich selbst zu entdecken, das eigene Potential zu entfalten. Das verstehen wir unter „Wachstum“. Wir sehen uns nicht als ,,Vorbild‘‘, ,,Besserwissende‘‘ oder ,,Gurus‘‘ die dir sagen, wie du alles besser machen kannst und welche Tipps du beachten musst, um erfolgreich durchs Leben zu gehen und glücklich zu sein. Natürlich nutzen wir dazu auch „Tools“, die jemand mal irgendwann entwickelt hat und damit auch von einem Blickpunkt ein Handlungsmuster vorgegeben hat. Dieses „Muster“ ist jedoch auf einer anderen Ebene definiert. Es ist die Metaebene, die einem das „Angeln beibringt, anstatt Fisch zu geben“ – um es mal ganz platt auf den Punkt zu bringen. Unsere Methoden sind aber nicht notwendig. Jeder kann es selbst schaffen, ohne irgendwas von außen hinzuzugeben. Meditation ist in diesem Sinne nur eine Art „Medizin“. Jeder kann auch aus den eigenen Abwehrkräften „gesunden“. Die Tools sind ein Hilfsmittel was am nächsten dazu rankommt das Subjektive objektiv zu Tage zu fördern. Es gibt viele dieser Tools und wir regen zum Probieren an.

Walk the walk!

Wir schaffen einen Rahmen, in dem du dich selbst entwickeln kannst, über deine eigenen Grenzen hinauswachsen kannst und selbst weißt, was für dich selbst in jedem Moment richtig ist. Du lernst dich selbst kennen und entdeckst und entfaltest dein eigenes Potential als Individuum, an statt einer anderen Person blind zu folgen. Denn letztendlich ist es dein Leben. Jeden macht etwas anderes glücklich. Jeder fühlt sich in einem anderen Umfeld zufrieden. Jeder entfaltet sein Potential auf eine andere Art und Weise. Wenn wir blind einer anderen Person und ihren Ratschlägen folgen, kann es uns langfristig nur unglücklich und unzufrieden machen. Wenn wir dann vor einer konkreten Entscheidung stehen, haben wir sogar ein schlechtes Gefühl dabei, vom vermeintlichen Ratschlag abzuweichen. Denn wir haben uns vorgenommen bestimmte Dinge zu erfüllen oder nach bestimmten Werten zu handeln, spüren allerdings innerlich, dass es uns auf irgendeine Weise wiederstrebt. Wir geben uns selbst auf zugunsten eines anderen. Deshalb sollten wir unseren eigenen Weg finden, statt den Fußspuren eines anderen nachzulaufen. Erst wenn du das erkannt hast, kannst du über dich selbst hinauswachsen und dich wirklich persönlich weiterentwickeln. Wir geben (z.T. antike) Techniken weiter, die es dir ermöglichen dein eigenes Potential zu entdecken, statt dir standardisierte Handlungsmuster an die Hand zu geben. Es ist sozusagen die Meta-Ebene der Handlungsempfehlungen. Es ist nicht „auf unseren Mist gewachsen“ und so sind wir selbst auch auf unserem eigenen Weg. Gemeinsam und gleichzeitig jeder für sich allein, ganz individuell entwickeln wir uns persönlich und geistig weiter. Wir bewegen uns jenseits jeglicher Kategorien. In unseren Workshops bestimmt jeder selbst durch die Intensität und Offenheit, wie weit und tief er gehen möchte. Wir sind nun schon „einige Schritte“ auf diesem Weg gegangen und können daher sehen, was es kann und was es nicht kann. Wir können unsere eigenen Erfahrungen teilen, ohne dir konkrete Handlungsmuster aufzudrängen. Wir verstehen uns als eine Art unbeteiligter Katalysator, denn die eigentliche Arbeit findet in dir selbst und mit dir selbst statt – ohne unser Zutun.

Diese Reise ermöglicht es Dir eigene optimale Handlungsempfehlungen für Dich selbst aufzustellen und die Tipps der vielen Experten in einem anderen Licht zu sehen.

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Warum ist das wichtig?

Nun, jeden Tag liest Du und siehst Du Tipps, Strategien und Handlungsempfehlungen. Wie kannst Du dann wissen, welches für Dich das richtige ist. Heute befolgst Du die Tipps von A, morgen siehst Du was von B und wirfst die Hälfte von A über Bord und dann kommt auch noch C um die Ecke und Du weißt nicht – soll ich jetzt zuerst kalt Duschen und dann Meditieren, oder erstmal physische Übungen am Morgen machen. Wann muss ich dann meinen Tag nach den X Kriterien planen…? Und so weiter und so fort… Die temporäre Abdiskontierung der Zukunft schlägt zu und das was wir gestern für morgen geplant haben erscheint plötzlich nicht mehr so erstrebenswert, schließlich haben wir nicht unbegrenzt Zeit. Langfristige Verhaltensänderungen und -muster lassen sich so nur schwer etablieren.

Was also tun?

Indem wir zu uns selbst finden, können wir unser Potential erst erkennen. Daraus können wir Talente und Vorlieben ableiten und alle Handlungsempfehlungen im korrekten Licht sehen. Wir können dann Kategorisierungen erkennen und freier entscheiden was wir davon annehmen wollen und was nicht. Diese Art von Entscheidung, bedingt durch die veränderten Rahmenbedingungen unter der sie getroffen wurde, ist dann auch nachhaltiger und keine Zwangsroutine von außen.

Wie komme ich zu diesem „state of mind“?

Das eigene Mindset zu transformieren ist entscheidend. Wenn wir in einem Mindset der Aufgabenerfüllung gefangen sind, können wir – richtig – Aufgaben erfüllen. Wir sehnen uns fast schon unterbewusst nach jemandem, der uns diese Aufgaben gibt – sei es ein Chef, Tony Robbins oder unser Partner. Es ist möglich durch Meditation zu sich selbst zu finden und daraus sein eigenes Mindset zu transformieren zu einem offnen „growth mindset“. Dadurch werden wir flexibler im Denken, freier in der Entscheidungsfindung und können auch mal ganz für uns selbst 5 Punkte Pläne und Agendas aufstellen, adaptieren und uns dort zu Nutze machen, wo wir es für notwendig erachten, ohne das innere Bedürfnis zu haben sie anderen Menschen aufzwingen zu wollen.

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