Aktives Nichts-tun

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Wann hast du das letzte Mal eigentlich NICHTS gemacht?

Und mit nichts meine ich nicht nur die Abwesenheit von Arbeit, sondern den Zustand des völligen Loslassens und der Entspannung, in dem du sowohl körperlich nichts machst, als auch im Geiste ruhst.

In unserem Alltagsleben ist es gar nicht so einfach nichts zu tun. Getrieben von scheinbaren Zielen und dem Dauerstress des Alltags finden wir oft wochenlang nicht einen Moment, in dem wir wenigstens körperlich entspannen können. Und nichts tun heißt für mich nicht telefonieren, bei Intragram oder Facebook rumzuhängen und Posts zu kommentieren oder in der Stadt einzukaufen, irgendwohin zu fahren, irgendwelchen Hobbies nachzugehen, Essen zu kochen oder Serien bei Netflix zu schauen. Mit Entspannen, im Sinne von nichts tun, meine ich keiner Tätigkeit nachzugehen, sondern eben nichts zu tun – einfach im Moment zu sein. Auch an mir merke ich immer wieder, wie schwer mir das überhaupt fällt. Im Alltag bin ich es so sehr gewohnt immer irgendetwas zu tun, dass ich nicht so einfach umswitchen kann und mir die Zeit zum Entspannen und Loslassen nehme. Außer scheinbar nachts während des Schlafens. Und solltest du nachts einmal bewusst wahrgenommen haben, was du während des Schlafes träumst, ist dir sicherlich schnell klar geworden, dass der Körper zwar nachts zur Ruhe kommt, aber im Geiste die Hektik des Alltags in Form von Träumen weitergeht. Ich habe mich jedenfalls oft in der Vergangenheit gefragt, wieso ich eigentlich morgens so müde bin, obwohl ich doch im Grunde, zeitlich gesehen, genug geschlafen hatte. Die Antwort auf diese Frage ist naheliegender, als gedacht. Wie sollte ich mich im Schlaf entspannen, wenn ich die ganze Nacht über nervenaufreibende, aufregende Träume durchlebe? Zudem denken wir in den Träumen zumeist, dass diese Real sind. Erst wenn wir aufwachen, merken wir, dass es sich hier nur um einen Traum gehandelt hat. Dadurch, dass wir im Traum glauben, dass dies die Realität sei, nehmen uns die Träume genauso emotional mit, als wenn wir diesen Zustand real durchlebt hätten. Sprich nachts finden wir keine geistige Ruhe.

 

Wann hast du das letzte Mal nichts gemacht? Meditation München SoulMastery

 

Mach ein kurzes Experiment – schließe für nur eine Minute die Augen und beobachte, was in deinem Kopf so alles vor sich geht. Du wirst überrascht sein, was du alles beobachten kannst. Oft sind wir uns darüber nicht bewusst, aber der Verstand läuft ununterbrochen im Hintergrund mit. Selbst wenn du gerade körperlich entspannst, heißt das noch lange nicht, dass du auch geistig gerade loslässt. Bereits seit dem Kindesalter denkt dein Verstand ununterbrochen. Wenn du das Glück hattest in deinem Leben kurze Sekunden des ,,Nicht-Denkens‘‘ zu erleben, bist du eine echte Ausnahme. Dabei drängt sich doch die Frage auf, wie viel besser könnte unser Verstand funktionieren, wenn wir ihm ab und an mal eine Auszeit gönnen. Durch Meditation ist es tatsächlich möglich den Zustand des Nicht-Denkens zu erleben. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass der Verstand unglaublich kreative Lösungen und Ideen präsentiert und ich um ein Vielfaches effizienter arbeiten kann, wenn ich mir ab und an im Alltag sowohl eine körperliche, als auch eine geistige Auszeit gönne. Wie aus dem Nichts werden zuvor scheinbar unlösbare Probleme durch undenkbare Möglichkeiten fast wie von selbst gelöst. Es ist sicherlich einfach vorstellbar, dass die Leistungsfähigkeit extrem ansteigt, wenn der Verstand nicht unser Leben lang jederzeit im Hintergrund arbeitet, sondern nur dann von uns eingesetzt wird, wenn er auch wirklich gebraucht wird. Und wenn du jetzt glaubst, dass du deinen Verstand doch dauerhaft brauchst, um im Alltag überleben zu können, dann mache ein zweites Experiment und schließe dich eine Stunde in einen Raum ein. Schreibe einfach alles auf oder sprich in ein Diktiergerät (oder eine entsprechende App), alles was zu denkst, ohne dich selbst zu belügen oder zu zensieren. Spätestens dann wird dir klar sein, dass du das sicherlich nicht alles zum überleben brauchst, was sich in deinem Kopf so dauerhaft unterbewusst abspielt. Ganz im Gegenteil du könntest so viel befreiter und glücklicher leben, wenn du deinen Verstand nur dann einsetzen könntest, wenn du ihn brauchst und wenn du entspannen willst einfach nichts denkst – NICHTS TUST – sowohl körperlich, als auch geistig.

 

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